Die ersten Bauteile für die neuen T-7A Red Hawk-Trainer der US Air Force sind vom Saab-Werk in Schweden auf dem Weg zum Boeing-Werk in St. Louis. In Zukunft sollen die Komponenten nicht mehr in Europa, sondern in einem neuen Saab-Werk in den USA vom Band laufen.

Der hintere Rumpf wurde von Saab im Rahmen der T-7A-Partnerschaft mit Boeing entworfen und gebaut. Bei der Ankunft in St. Louis wird der hintere Abschnitt vor dem Einbau der Tragflächen, Flossen und des Hecks mit dem vorderen Rumpf verbunden, um eine vollständige statische Testzelle zu erhalten. Diese Flugzeugzelle wird während der Engineering and Manufacturing Development-Phase (EMD) des Programms für strukturelle Tests am Boden verwendet.

„Der T-7A Red Hawk ist das Resultat einer bemerkenswerten technische Leistung in der Flugzeugentwicklung, die durch den Einsatz von Digital Engineering, fortschrittlicher Fertigung und die hervorragende Zusammenarbeit mit Projektpartner Boeing möglich gemacht wurde”, sagte Jonas Hjelm, Senior Vice President und Leiter des Geschäftsbereichs Saab Aeronautics.

Wie berichtet plant die US Air Force rund 350 Stück des modernen Trainers in Betrieb zu nehmen, die ersten Maschinen sollen bereits 2023 auf der Joint Base San Antonio-Randolph im US-Bundesstaat Texas in Dienst gestellt werden. Boeing und Saab sehen darüber hinaus aber auch in anderen Ländern gute Absatzchancen für den T-7A.

Hier geht es zu weiteren Meldungen rund um Saab und hier zu Meldungen rund um Boeing.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here