Nach starken Regenfällen und den davon ausgelösten Überflutungen und Murenabgängen wurde das Bundesheer in Salzburg um Hilfe gebeten. Das Pionierbataillon 2 in der Schwarzenberg-Kaserne formierte einen Assistenzzug und noch am selben Vormittag erkundeten Pionierfachkräfte in enger Zusammenarbeit mit den Behörden, der Polizei und der Feuerwehr die Schadensstellen in der Gemeinde Wald im Pinzgau.

In der Folge gingen 47 Soldatinnen und Soldaten in Wald im Pinzgau in den Einsatz. Der Assistenzeinsatz umfasst das Beseitigen von Vermurungen im Bereich des Bahnhofs und entlang der Bahnstrecke. Wichtigste Aufgabe ist es, die öffentliche Verkehrsverbindung wieder herzustellen. Dabei werden die Soldaten von sechs schweren Pioniermaschinen unterstützt.

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Der gesamte Bahnhofsbereich mitsamt eines Zuges wurde von einer Mure verschüttet.

Die Aufgaben von Pionieren sind vielfältig und umfassen den Feldlagerbau, Katastrophen- und humanitäre Hilfe, die pioniertechnische Unterstützung von Kampftruppen durch den Bau von Behelfsbrücken, die Instandsetzung von Straßen und Wegen sowie die Räumung von Sperren und Hindernissen. Dazu verfügt das Pionierbataillon 2 unter anderem über gut ausgebildete Soldatinnen und Soldaten, schwere Pioniergeräte wie Bagger und Spezialausrüstung zum Lösen von Verklausungen.

Ihr militärisches Fachwissen bringen die Salzburger Pioniere bei Assistenzeinsätzen im Inland zur Bewältigung von Umweltkatastrophen ein. Das Bundesheer in Salzburg hält immer Pionierkräfte für etwaige Katastrophensituationen bereit.

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