38 Soldatinnen und Soldaten des Bundesheeres stehen seit Montag im Corona-Einsatz in der Steiermark. Die Soldaten unterstützen dabei die Bezirksverwaltungsbehörden des Bundeslandes Steiermark und das Magistrat Graz.

Ihre Aufgabe ist es, bei der Durchführung von Erhebungen über das Auftreten der Krankheit im Verdachtsfall- und Kontaktpersonenmanagement („Contact Tracing”) personell zu unterstützen. Der Einsatz wird unbestimmte Zeit andauern.

„Das Land Steiermark hat aufgrund steigender Infektionszahlen und die dadurch entstandene Überlastung von Ressourcen das Österreichische Bundesheer zur Unterstützung angefordert. Unsere Soldatinnen und Soldaten waren rasch zur Stelle und unterstützen dort, wo sie am dringendsten gebraucht werden. In Zeiten der Krise ist Zusammenhalt ziviler und staatlicher Behörden unumgänglich und wichtiger als je zuvor. Ich wünsche den Soldaten für diesen Einsatz viel Erfolg und Soldatenglück, bleiben Sie gesund”, so die Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

Die eingesetzten Soldatinnen und Soldaten arbeiten in drei Schichten zu je 12 Personen. Vor dem Einsatz wurden die Soldaten des Militärkommandos Steiermark und der Militärpolizei durch die zuständigen Behörden über den Ablauf geschult. Die Ermittlungen für die Durchführung des sogenannten „Contact Tracing” erfolgen größtenteils über telefonische Erhebungen. Dabei gilt es mit positiv getesteten Covid-19-Patienten via Anruf Kontakt aufzunehmen und mit gezielten Fragen den gesundheitlichen Zustand sowie Bewegungsprofil festzustellen. Im Rahmen dieser Umgebungsuntersuchung werden Personen, die Kontakt zu einem Erkrankten (oder zu einem infektiösen Verdachtsfall) hatten und infiziert sein könnten dokumentiert.

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