Gemeinsam mit der Stadt Innsbruck errichten 30 Soldaten des Baupionier- und Katastropheneinsatzzuges des Militärkommandos Tirol Schneeladerampen. Die Rampen werden in den Wintermonaten genutzt, um Schnee in den Inn zu schütten und damit die Straßen und Parkflächen im Stadtgebiet freizuhalten.

Um bei Naturkatastrophen beschädigte Brücken rasch ersetzten zu können, hält das Land Tirol Behelfsbrücken bereit. Die Schneeladerampen sind in derselben Art und Weise zu errichten wie solche Notfallbrücken. Damit dient die Errichtung der Schneeladerampen für die Tiroler Pioniere auch als Fortbildung im Bereich der Katastrophenhilfe.

„Mit dem Baupionier- und Katastropheneinsatzzug hat das Militärkommando Tirol ein Element verfügbar, mit dem wir im Katastrophenfall der Bevölkerung rasch und effizient helfen können”, berichtet der Militärkommandant von Tirol, Brigadier Ingo Gstrein.

@Bundesheer/Eller
ie Errichtung der Schneeladerampen erhöht auch die Fähigkeit der Tiroler Pioniere zur Katastrophenhilfe.

Nach dem Aufbau der Rampen werden die Pioniere das Land Tirol bei der Kontakt Nachverfolgung unterstützen. „Die Tiroler Soldaten und Soldatinnen haben bereits mehrfach ihre Flexibilität und Professionalität unter Beweis gestellt. Immer dort, wo Behörden und Organisationen an ihre Grenzen stoßen, werden wir Soldaten zu finden sein, um den Menschen im Land zu helfen”, führt Brigadier Gstrein aus.

Der Baupionier- und Katastropheneinsatzzug des Militärkommandos Tirol ist 35 Personen stark. Die spezielle Ausbildung und Ausstattung erlaubt es den Soldaten und Soldatinnen, auch technisch anspruchsvolle Aufgaben, wie zum Beispiel die Errichtung von „Krainerwänden” oder andere Hangsicherungsmaßnahmen, durchzuführen. Dabei kommen auch Bagger und Feldladegeräte zum Einsatz. Die Tiroler Pioniere sind in Innsbruck stationiert – das erlaubt rasche Hilfe im gesamten Land.

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