Am Freitag fand am Traditionstag der Garde in der Maria-Theresien-Kaserne die Angelobung der Rekruten des Einrückungstermins Mai 2021 statt. Die Gardesoldaten sind in Horn eingerückt und werden in den nächsten Monaten Repräsentations- und Einsatzaufgaben in der Bundeshauptstadt übernehmen.

Nach dem Ankündigungssignal schritt Generalstabschef General Robert Brieger gemeinsam mit dem Wiener Militärkommandanten Brigadier Kurt Wagner, dem Landtagsabgeordneten Marcus Schober und mit Bezirksvorsteherin Silke Kobald die Front der angetretenen Soldaten ab.

@Bundesheer/Frank
Die neuen Gardesoldaten übernehmen in den nächsten Monaten Repräsentations- und Einsatzaufgaben in Wien.

„Die Garde leistet einen wertvollen Beitrag für die Auftragserfüllung des Österreichischen Bundesheeres”, so Brigadier Wagner bei seiner Festansprache. In den vergangenen Monaten der Pandemie war die Garde bei der Bewachung gefährdeter Objekte in Wien oder beim Grenzeinsatz in Niederösterreich und im Burgenland eingesetzt. Die Soldaten unterstützen beim Social Tracing die AGES, an der Telefonhotline des Außenministeriums und bei den Massentests.

Marcus Schober bedankte sich als Vertreter der Stadt Wien für die Einsatzbereitschaft des Bundesheeres: „Sicherheit ist unser gemeinsames Fundament und somit ein elementarer Bestandteil unserer Republik”, so der Landtagsabgeordnete.

„Ich gelobe …”, mit diesen Worten sprachen die Rekruten ihr Treuegelöbnis. Bei der feierlichen Zeremonie der Angelobung war der wesentliche Kern für die neuen Soldaten der Schwur auf die verfassungsmäßigen Einrichtungen. Das klangvolle und mehrstimmige Gelöbnis lag beim Publikum im Livestream kraftvoll in den Ohren und bleibt den Soldaten lebhaft in Erinnerung.

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Die Militärgeistlichkeit segelt die neuen Säbel.

Höhepunkt des diesjährigen Traditionstages war die Säbelübergabe an das Unteroffizierskorps der Garde. Utensilien wie Gardeschnur, Ehrenzeichen und Säbel dürfen bei keiner Gardeausrückung fehlen – das letztgenannte Accessoire war bis dato nur Offizieren vorbehalten. „Mit dem Säbel knüpft man an alte Traditionen an und verleiht dadurch den Unteroffizieren und dem ganzen Verband neuen Glanz”, erläutert der Protokollunteroffizier der Garde Alexander Vieh. Er erhielt am Traditionstag eine der neuen Traditionswaffen vom Gardekommandanten überreicht. Der Oberbefehlshaber des Bundesheeres, Bundespräsident Alexander van der Bellen, übergab bereits im Vorfeld des Traditionstages symbolisch einen Säbel. Im Rahmen der Veranstaltung bedankte er sich mittels Videobotschaft bei den Soldaten des Repräsentationsverbandes für ihre Loyalität und Auftragserfüllung.

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