Am 24. Februar besuchte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner die Soldatinnen und Soldaten im sicherheitspolizeilichen und gesundheitsbehördlichen Assistenzeinsatz im Burgenland. Am Grenzübergang Klingenbach erhielt Tanner eine Einweisung in die Tätigkeiten der Einsatzsoldaten.

„Die Gesundheit und Sicherheit unserer Bevölkerung ist das kostbarste Gut. Die Soldatinnen und Soldaten leisten dazu mit ihrem Einsatz einen wesentlichen Beitrag – bei jeder Witterung, am Tag und bei Nacht. Über acht Millionen Personenkontrollen konnten unsere Soldaten gemeinsam mit den Einsatzkräften der Polizei vergangenes Jahr im Burgenland durchführen. Sie überprüfen die gesundheitsbehördlichen Einreisebestimmungen gemäß Covid-19-Verordnung, unterstützen bei Massentestungen, führen Contact-Tracing durch und unterstützen die Sicherheitsbehörden im Kampf gegen die illegale Migration”, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

Im Anschluss wurde Tanner in der nahegelegenen „Siegendorfer Puszta” in den Einsatz und die verwendeten Einsatzmittel wie Husar (gepanzertes Gefechtsfahrzeug mit Wärmebildsystemen), Beagle (Radarsystem zur Überwachung) sowie verschiedene Wärmebild- und Beobachtungsmittel, eingewiesen. Den Abschluss bildete eine dynamische Vorführung eines „Aufgriffs”, bei der die Wirkung der an der Grenze verwendeten optischen und elektronischen Überwachungsmittel zu sehen war.

@Bundesheer/Pusch
Klaudia Tanner wurde über verwendete Einsatzmittel informiert.

„Knapp 15 Prozent der Soldaten in den Assistenzeinsätzen österreichweit leisten mit ihrem ,Dienst für Österreich’ einen Beitrag zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft des Bundesheeres. Dadurch können Grundwehrdiener die vollen sechs Monate in den militärischen Kernaufgaben ausgebildet werden”, führte Verteidigungsministerin Tanner weiter aus.

Derzeit befinden sich 542 Soldatinnen und Soldaten im Einsatz an der burgenländischen Grenze. 31 Prozent davon sind Grundwehrdiener, 28 Prozent haben sich freiwillig drei Monate im Rahmen des „Dienstes für Österreich” länger verpflichtet, 21 Prozent davon sind Milizsoldaten und 20 Prozent Berufssoldaten.

Zur Unterstützung der Sicherheits- und Gesundheitsbehörden versehen täglich rund 3.200 Soldaten in allen Bundesländern ihren Dienst. Seit Beginn 2021 sind auch Soldaten, die sich für das Modell „Dienst für Österreich” entschieden haben, im Einsatz; aktuell sind es 425 österreichweit. In dem neuen Modell können Grundwehrdiener im Zuge ihrer Ausbildung mehrere Optionen auf freiwilliger Basis wählen. Nach Ende ihres Grundwehrdienstes können sie sich freiwillig für einen Einsatz für drei Monate melden. Weitere Optionen sind der Miliz-Bonus sowie eine Milizkaderausbildung bereits während des Präsenzdienstes. Dadurch kann in den sechs Monaten des Grundwehrdienstes der Fokus auf die militärische Ausbildung, also die Kernkompetenz des Bundesheeres, gelegt werden.

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