Wegen der heftigen Schneefälle am vergangenen Wochenende wurde durch das Land Vorarlberg ein Hubschrauber für Transport- und Erkundungsflüge angefordert. Noch am Freitagabend landete eine Agusta Bell 212 in der Walgau-Kaserne in Bludesch. Bereits zuvor am Donnerstag stand der Lawineneinsatzzug des Jägerbataillons 23 in der Kaserne in der Stärke von 60 Soldaten in Bereitschaft, die auch über das Wochenende aufrechterhalten wurde.

Die Gebirgssoldaten des Jägerbataillon 23 stehen mit ihren spezialisierten Gruppen, einem Flugretter und speziell für Hilfs- und Rettungseinsätze ausgebildeten Rekruten in ganz Vorarlberg zur Verfügung. Weitere Reserven von knapp 100 Soldaten werden bereit gehalten. Auch in Bregenz stehen Soldaten (Pioniere und Militärmusiker) für Katastropheneinsätze bereit.

In der Walgau-Kaserne wurde eine „Einsatzzentrale Luft” eingerichtet. Von ihr aus werden Erkundungsflüge sowie im Bedarfsfall Materialtransport- und Personenflüge koordiniert und geleitet. Am Mittwoch wurde beschlossen, dass der Hubschrauber des Bundesheeres vorerst nicht mehr erforderlich ist.

Dem gesamten Team und auch den Mitgliedern der Lawinenkommissionen sowie Hilfs- und Rettungsorganisationen dankten Landeshauptmann Markus Wallner und Sicherheitslandesrat Christian Gantner für die „verlässliche Sicherheitsarbeit”, die seit Tagen verrichtet wird.

„Es zeigt sich wieder einmal, dass das Vollkontingent des Jägerbataillons 23 über die Wintersaison dringend notwendig ist. Trotz des Einsatzes unserer Soldaten beim Contact Tracing und bei der Belieferung der Teststationen für die zweite Flächentestung können wir noch genügend Soldaten für Lawineneinsätze und Katastrophenhilfe bereitstellen. Damit beweist sich aufs Neue, dass starke Kräfte des Bundesheeres im eigenen Bundesland für schnelle Hilfe unabdingbar sind”, sagte Militärkommandant Brigadier Gunther Hessel.

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