Die Covid-19-Pandemie hat bei der US Air Force (USAF) die Einführung von Virtual-Reality- (VR) und Augmented-Reality-Technologien (AR) deutlich beschleunigt, wie das Daten- und Analyseunternehmen Global Data in einer aktuellen Aussendung bestätigt. Demnach hat die USAF jüngst mit dem Unternehmen Mass Virtual eine Vereinbarung im Wert von rund 60 Millionen Euro zur Verbesserung der virtuellen Ausbildung getroffen.

„Trotz einiger früherer Investitionen der USAF und anderer Bundesbehörden in Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) wurden diese Technologien in der Praxis bislang nur sehr begrenzt eingesetzt”, sagt William Davies, Associate Aerospace and Defense Analyst bei Global Data. „Die Covid-19-Pandemie hat jedoch die Ausgaben für die Technologie sowie den Umfang der Schulungen, die damit durchgeführt werden, beschleunigt. Eine Erhöhung der US-Verteidigungsausgaben für VR und AR sowie die Vergabe weiterer Verträge wird dazu beitragen, die Trainingspläne weiter in Richtung Simulation zu entwickeln und die Ausbildung der Piloten voranzutreiben.”

Davies weiter: „Infolge der technologischen Entwicklungen in AR und VR konzentrieren sich die Streitkräfte immer mehr auf flexible Trainingslösungen, bei denen Live-Training mit Simulationen kombiniert wird. Die Ausbildung wird damit nicht nur leichter administrierbar, sondern auch günstiger – eine Entwicklung, die laut Aussage hoher Luftwaffenchefs insbesondere durch die Covid-19-Pandemie beschleunigt wurde. Der mit Mass Virtual geschlossene Fünfjahresvertrag zeigt aber, dass der Einsatz von VR-Technologien weit über die Pandemie hinaus gedacht wird, die Technologie soll mittel- bis langfristig stärker in das Training integriert werden.”

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