Das Bundesheer betreibt in Hörsching drei C-130K, die 1967/68 an die RAF ausgeliefert wurden. Dank nahezu lückenloser Dauerpräsenz einer Maschine beim britischen Spezialisten Marshall of Cambridge können sie – erweitert um eine vierte ex-RAF-Maschine als Ersatzteilspender – noch bis mindestens 2025 fliegen.

Ein Problem sind die altersbedingt immer wieder auftretenden Störungen und Verzögerungen der viel geflogenen „Herkys”, so zuletzt im Dezember beim Hin- und Rückflug mit Minister Thomas Starlinger in den Kosovo. Der lange Ausfall 2019 war auf einen Unfall in den USA zurückzuführen, weltweit mussten bei allen C-130 die Propellerblätter getauscht werden. Folglich wurde die Versorgung der österreichischen Auslandskontingente über Wochen massiv beeinträchtigt, der benötigte Nachschub musste großteils per Lkw transportiert werden.

Ein möglicher Ersatz wären – der notwendige politische Wille dafür vorausgesetzt – neue oder gebrauchte C-130J Juliet. Der Nachfolger der C-130K wird von den Briten zur Zeit ausgephast, zuletzt wurden Maschinen nach Bahrain und Bangladesh verkauft.

@Bundesheer/Gorup
Der Flieger dient in erster Linie zum Transport von Personal und Versorgungsgütern, vor allem im Rahmen von Auslandseinsätzen des Bundesheeres.

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