Im Jahr 2016 gab es bis November bereits 3.573 Bewerber beim Bundesheer. Dies ist zum Vergleichszeitraum 2015 eine Steigerung um 60 Prozent.

„Es war mir immer ein Anliegen, das Bundesheer gerade in Zeiten einer angespannten Arbeitsmarktsituation als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren. Die erfreulichen Zahlen des Heerespersonalamtes zeigen, dass uns das in den ersten Monaten gelungen ist. Diesen Trend müssen wir fortsetzen. Bis 2020 werden wir beim Heer 9.800 Jobs besetzen. Ich lade alle interessierten Österreicherinnen und Österreicher ein, sich jetzt beim Bundesheer zu bewerben“, sagt Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil, dem die Erhöhung des Frauenanteils beim Heer ein besonderes Anliegen ist.

Von Jänner bis November 2015 hatten sich 249 Frauen beim Bundesheer beworben; bis November 2016 waren es bereits 390. Diese Steigerung gibt es auch bei Männern: 3.138 Bewerbern bis November 2016 stehen 1.969 bis November 2015 gegenüber.

Besonders beeindruckend ist die Zahl jener, die in ein Dienstverhältnis beim Bundesheer aufgenommen wurden. Die Zahl hat sich gegenüber dem Vergleichszeitraum 2015 von 559 auf 1.011 fast verdoppelt. Bis November 2015 haben 568 Soldaten, davon 54 Soldatinnen, eine Anstellung beim Bundesheer erhalten. Von Jänner bis November 2016 waren es bereits 861 Soldaten und 96 Soldatinnen, also insgesamt 957 Männer und Frauen.

Die Bewerber zum Militärpiloten haben sich fast verdreifacht: Im Jahr 2015 (Jänner bis November) gab es 187 Bewerber, im Jahr 2016 waren es bis November 528. Auch die freiwilligen Meldungen von Unteroffiziersanwärtern haben sich beinahe verdoppelt: Von 794 im Jahr 2015 auf 1.413 bis zum Oktober 2016.

Beinahe dreimal so viele Bewerber wie im Vorjahr wollen Militärpiloten werden.
Beinahe dreimal so viele Bewerber wie im Vorjahr wollen Militärpiloten werden. Foto: Bundesheer/Harald Minich.
Der Autor ist Chefredakteur von Militär Aktuell. An militärischen Themen reizt ihn besonders die Melange aus Technik, Strategie und geomilitärischen Entwicklungen. „Und diese Mischung versuchen wir gut lesbar, mit einem ausgewogenen Verhältnis von Nähe und Distanz sowie Qualität in Text und Bild, für unsere Leser aufzubereiten.“